Ratten im Kopf – Gehirnforschung

Oktober 12, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

ratten

“Der Medizin-Nobelpreis 2014 geht an drei Hirnforscher, die das philosophische Urrätsel gelöst haben, warum wir uns so schnell ein Bild von unserer Umgebung machen können”.

Warum wir uns? Wer ist “wir”?

Das Positionierungssystem in “unserem” Gehirn hat viel Ähnlichkeit mit Ratten – nein, es waren auch nur Ratten, die jene Gehirnforscher monatelang durch ein für das Labor vorgefertigtes Labyrinth jagten. Wozu den Ratten der Schädelknochen entfernt und ein Stück der linken Gehirnhälfte abgesaugt wurde, um Aufzeichnungselektroden in einen Nervenknoten zu stecken.

Ein Tribut an den wissenschaftlich-technischen Zeitgeist gewissermaßen. Zugleich soll es auch Lösung für ein Problem sein, das man als Urproblem der Philosophie bezeichnen könne, also wie schon Immanuel Kant in der Mitte des 18. Jahrhunderts wohl wissen wollte, wie der Rattenkopf im Rattenraum und umgekehrt der Rattenraum im Rattenkopf wahrgenommen wird. – Alles schien bereits damals zum Medienspektakel und Aufblühen der physiologischen Hirnforschung auszurasten.

Ohne die invasiven Experimente an Rattenhirnen wäre Kant sicher nicht zu seiner Kritik der reinen Vernunft gekommen: “Der Rattenverstand vermag nichts anzuschauen, und die Rattensinne nichts zu denken. Nur daraus, daß sie sich vereinigen, kann die Rattenerkenntnis entspringen”.

Jede Gitterzelle einer Ratte repräsentiert also eine Position im Raum. Der Rattenraum ist damit lückenlos mit einem 3D-Koordinatensystem im Kopf abgebildet. Und absolut klar wird, dass es offenbar nicht nur Ratten, sondern auch “uns Menschen” möglich ist, “uns” ein Bild beispielsweise von einem völlig abgedunkelten Raum zu machen.

Das Nobelkomitee am Karolinska-Institut in seiner Begründung erwähnte noch, dass bei Alzheimer-Patienten oft im frühen Stadium die Orts- und Gitterzellen absterben. – Aber nur sofern sie keine Hamsterpatienten sind, die kein Alzheimer bekommen, weil sich ihr Hirngewebe im Winterschlaf regeneriert *).

1) Hibernation model of tau phosphorylation in hamsters: selective vulnerability of cholinergic basal forebrain neurons – implications for Alzheimer’s disease. European Journal of Neuroscience 2007: 25, 69-80

Der Gysi-Staat – die Partei, die Partei, die hat immer Recht!

Oktober 4, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

DEUTSCHLAND, BRD, DDR, NACHKRIEGSZEIT, MAUER, BERLINER, MAUER, KALTER, KRIEG, GRENZE,

SUPERillu im Handel… Darin ein Interview mit Gregor Gysi.

Er sagt:

Die DDR war kein Unrechtsstaat. 

Wer das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
 Wer die Menschheit verteidigt,
 Hat immer recht.
 So, aus Leninschem Geist,
 Wächst, von Stalin geschweißt,
 Die Partei, die Partei, die hat immer Recht! Vorwärts Genossen packt an.
 Hetzen Hyänen zum Kriege,
 Bricht euer Bau ihre Macht,
 Zimmert das Haus und die Wiege,
Bauleute, seid auf der Wacht. Vorwärts Genossen packt an:

Hetzer 1: Wenn ich damals die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet hätte …

Die Verfassung der
Deutschen Demokratischen Republik. I. Rechte des Bürgers. ARTIKEL 6. (1) Alle Bürger sind vor dem Gesetz gleichberechtigt. 
(2) Boykotthetze gegen demokratische Einrichtungen und Organisationen, Mordhetze gegen demokratische Politiker, Bekundung von Glaubens-, Rassen-, Völkerhaß, militaristische Propaganda sowie Kriegshetze und alle sonstigen Handlungen, die sich gegen die Gleichberechtigung richten, sind Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches. Ausübung demokratischer Rechte im Sinne der Verfassung ist keine Boykotthetze.

wolf-biermann-gespraech

Auftritt eines Hetzers:

„Durch sein hetzerisches Auftreten und Gesamtverhalten in der BRD hat Biermann die bereitwillige Erfüllung der ihm von erbitterten Feinden der DDR übertragenen Rolle, den real existierenden Sozialismus in großem Ausmaß und auf das Gröbste zu verunglimpfen, eindeutig demonstriert. Die Aberkennung der Staatsbürgerschaft der DDR war die logische Konsequenz, den Plan des Gegners und die von ihm erstrebten Auswirkungen entschieden zu durchkreuzen.“ Stasibericht 28. 11. 1976

Ein “Boykotthetzer gegen demokratische Einrichtungen und Organisationen” sein und wie ein Bürger der Ex-DDR  fühlen. Oder:

Hetzer 2: Wenn ich damals die Nationalsozialistische Diktatur als Unrechtsstaat bezeichnet hätte…

Der Reichspräsident
von Hindenburg. Der Reichskanzler
Adolf Hitler. Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat. § 1. Die Artikel 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 der Verfassung des Deutschen Reichs werden bis auf weiteres außer Kraft gesetzt. Es sind daher Beschränkungen der persönlichen Freiheit, des Rechts der freien Meinungsäußerung, einschließlich der Pressefreiheit, des Vereins- und Versammlungsrechts, Eingriffe in das Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis, Anordnungen von Haussuchungen und von Beschlagnahmen sowie Beschränkungen des Eigentums auch außerhalb der sonst hierfür bestimmten gesetzlichen Grenzen zulässig.

geschwister-scholl

Zwei Hetzer gegen das Reich:

“Im allgemeinen muß sich der Richter des Volksgerichtshofs daran gewöhnen, die Ideen und Absichten der Staatsführung als das Primäre zu sehen, das Menschenschicksal, das von ihm abhängt, als das Sekundäre. Denn die Angeklagten vor dem Volksgerichtshof sind nur kleine Erscheinungsformen eines hinter ihnen stehenden größeren Kreises, der gegen das Reich kämpft”. Reichsjustizminister Thierack, 9. September 1942

. . .

Ist das jetzt nicht eher ein Versuch, der den politischen Gegner in die Bredouille bringen soll? In der DDR wurde selbstverständlich auch Recht gesprochen, das heutigen Maßstäben standhält. Die DDR ist lange Geschichte. Ist das heutige Deutschland ein Rechtsstaat, ein Staat, in dem das Rechts über allem steht?Warum leben wir nicht nach Germanischem Recht? Es grenzt an Hochmut, einen Staat, in dem beileibe nicht alles “Unrecht” war, gänzlich zu diskreditieren …

Fazit: Ein System, in dem die Partei immer Recht hat, kann kein “Unrechtsstaat” sein.

N-Sozialisten, Sozialisten-ED, Sozialisten-Li, haben immer Recht!

Gysi – den Deutschen einen Neuen Unrechtsstaat hinstellen

Oktober 3, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Berlin, Marx-Engels-Platz, Demonstration

«Wir sind uns einig, diese Bezeichnung – Unrechtsstaat – nicht zu verwenden», sagte Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei der Zeitschrift «Super Illu».
Wer ist “Wir”?
Wir sind die, die im Zeitalter der Oberflächlichkeit und Geschichtsvergessenheit leben. Wir sind die SED-Nachfolgepartei, die wir uns jetzt Linkspartei nennen, und in Deutschland eine ganz andere Art von Staat durchsetzen wollen.

Wir – in Thürigen scheint es SPD und Grünen schon fast gelungen zu sein. Wenn man nur fest an Papier glaubt, ist es erschreckend einfach.
Wir – SPD und Grüne machten also ein Papier, mit der Linkspartei zusammen. Thema: DDR und Vergangenheitsbewältigung. Ein Satz in diesem Papier trifft sogar den Gegenstand:
“Die Linkspartei steht in der Nachfolge der SED, der Partei, welche die Diktatur in der DDR ausübte”.
Sowas unterschreibt die Linkspartei? – Nein, sie unterschreibt sogar noch mehr: “Vor einer Aufarbeitung in die Gesellschaft hinein muss das Bekenntnis zur DDR als einem Staat stehen, der eine Diktatur war, der nicht nur kein Rechtsstaat war, sondern ein Willkürstaat, der in der Konsequenz Unrechtsstaat genannt werden muss”.
Wir leben im Zeitalter der Oberflächlichkeit und Geschichtsvergessenheit. Immerhin, das “Neue Deutschland”, Ex-Parteiorgan der SED, erinnert sich. Zum Papier: “Für Bodo Ramelow und die LINKE handelt es sich um eine Unterwerfungsgeste, die ihnen mancher nicht zugetraut hatte – auch wenn man schon 2009 einmal so weit gekommen war.Vor allem aber bedient die Thüringer LINKE alle Vorurteile, was ihre Bereitschaft angeht, Prinzipien für Macht zu opfern”.
Wir opfern Prinzipien? Die SED war eine Prinzipienpartei, die DDR eine Prinzipiendiktatur, und die Linkspartei ist eine Prinzipiennachfolge. Parteiprogramm, die marxistische Lehre, die “strategische Kernaufgabe”, die “Durchsetzung von Klassenmacht”.
Wir, die wir hier und heute die “strategische Kernaufgabe” angehen – wie können ein paar nette taktische Worte an die Adressen von SPD und Grüne schwer fallen?

Wir arbeiten jetzt DDR-Verganheit auf. Mit brutaler Bereitschaft, höchster Konzentration, weil Karl Marx, die Diktatur des Prekariats, das hohe strategische Prinzip, für diesen dummen Geschichtsunfall ja auch niemals etwas konnten.
Grüne und SPD begreifen es nicht, wollen es nicht. Vielmehr geht es um Macht und Ämter. Irgendetwas muss nun superscharf verurteilt werden. Anders würde zudem auch das immer wieder gern Erzählte der SPD, sie wäre 1946 mit der KPD-Ost “zwangsvereinigt”, einen kompletten Wahrhaftigkeitsverlust erleiden.

Wir lassen uns gern “zwangsvereinigen”. Ideologisch und machtpolitisch – versteht sich.

Wir sind uns einig, diese Bezeichnung nicht zu verwenden.

Jacob Augstein – Antisemitismus und Revolution

September 28, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

garten

Freunde der Kleingärten mit roten Jacobinermützen

Plötzlich erinnern sich alle, dass schon Marx gelehrt hat…

Und wie. Es geht mal wieder um Lehre und Belehrung. Um das Geld, die Gier, den Geldmenschen, um den Schacher, um den “Juden als das antisoziale Wesen” – wie Marx den “Kapitialismus” in zur “Zur Judenfrage” gelehrt hat.

Ja, man darf das Wort „Kapitalismus“ wieder gebrauchen, auch außerhalb linker Nischen. Und “man” ist stolz, das große bedeutende Wort schon selber sagen zu können – wie auch das identische antisoziale Wesen: “Neoliberalismus”.

Aber “man” gehe doch zur Tagesordnung über – und die sei doch nach wie vor “neoliberal”. – Aber “wir” könnten versuchen, eine Aufgabe wahrzunehmen, um die sich viele andere nicht kümmern: die Alternativen zu suchen.

Beispielsweise Jacob Augstein, alleinvertretungsberechtigter Dauertestamentvollstrecker in der Gesellschafterversammlung des Spiegel-Verlags für den 24-Prozent-Anteil der Familie Augstein, Verleger der Wochenzeitung “Der Freitag”, Autor des Gartenbuchs “Die Tage des Gärtners”, auf Platz 9 der “gefährlichsten Antisemiten” weltweit nach Einschätzung des Simon Wiesenthal Centers.

Augstein in einer Spiegel-Kolumne vom 6. April 2012: Mit der ganzen Rückendeckung aus den USA und Unterstützung der jüdischen Lobbygruppen führt die iraelische Regiegung “die ganze Welt am Gängelband”.

Die ganze Welt am Gängelband – und noch dazu gewöhnt uns der “Neoliberalismus” diese Fähigkeit ab, in Alternativen zu denken. – “Das ist gefährlich”.

Augsteins “Alternative”, das “kapitalistische Empire stürzen”, sei inzwischen Thema der Feuilletons. Immerhin. Aber das sei zu wenig. – Warum gibt es so wenig Widerstand? Warum verläuft er so schnell ins Leere? Ist Revolution noch möglich?

Und dann anwortet ein Kommentator in Augsteins Freitag, dass Augstein nicht links sei, nicht progressiv, sondern von Gestern. Das entscheidende Element, das in seiner Betrachtung völlig fehlt, sei – Heidegger.

Genau, wie konnte Augstein ihn nur vergessen – Heidegger, jenen wahren Revolutionär der ersten Stunde: “Diese Revolution war nicht das Werk von Menschen, die Vorhandenes nur umstürzen und Altes überrennen oder gar in blinder Wut das Bisherige beseitigen, sondern sie ist das Werk von Menschen, die eine neue geistige Ordnung wollen und aus der tiefsten Verantwortung heraus für die Geschicke des Volkes handeln.” (Heidegger zu Adolf Hitler, “unser großer Führer und Kanzler, hat durch die nationalsozialistische Revolution einen neuen Staat geschaffen, durch den das Volk sich wieder eine Dauer und Stetigkeit seiner Geschichte sichern soll”.)

Immerhin, der stetigen Sache der “Revolution” kann wieder eine geistige Führung gegeben werden: Augstein plus Heidegger. Und bitte erinnert euch alle, was schon Marx in “Zur Judenfrage” gelehrt hat.

Der „Verräter“ – sein Plädoyer für einen modernen Islamismus

September 27, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

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Der politische Islam trägt den ideologischen Ballast des neunzehnten Jahrhunderts

- und Jamal will ihn endlich loszuwerden.

Kritisiere man als deutscher Muslim etwa die Hamas-Ideologie, wird man als „Verräter“ hingestellt.

Jamal will eine innermuslimische Debatte über die Bewegungen der letzten hundert Jahre und deren Auswirkungen auf das muslimische Denken – dringend. Muslime sollen endlich auch Lösungen präsentieren. Die Rechtfertigung gegen Vorwürfe müsse einer positiven Haltung Platz machen.

Was Jamal so vorschwebt, wäre eine dezentrale, basisdemokratische und lokale Organisationsform der Muslime.

Politischer Islam?

- Oder warum muss der Islam unbedingt das politische Geschäft zu seinem wesentlichen Inhalt haben?

Islamischer Staat – das kann nur die Anmaßung sein, die Alleingewalt gegen Andersgläubige und Nichtgläubige zu besitzen, die Alleinbestimmung, was für diese Welt gut ist.

Jamal möchte kein deutsches Problem mehr sein, sondern Teil einer Lösung. Aber wie gebannt scheint er nicht darauf zu kommen, den Glauben vom Politischen zu lösen.

Jamal schwärmt: “lebendige deutsch-muslimische Zivilgesellschaft”.

Aber Trennung von einem toten religiösen-ideologischen Despotismus wäre das Lebendigste, auch das Würdigste, was Deutschland im 21. Jahrhundert passieren könnte.

Islamischer Staat ist Teil Deutschlands

September 21, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

staat 2

Man soll Fremde achten und lieben. Aber es sind keine Fremden. Es sind alte Bekannte.

Keine Minute Deutschland – oder wie könnte ich nur so geschichtsvergessen sein? Nicht nur nicht an Papst, Staat, Frömmigkeit, Ketzerverbrennungen und Mittelalter?

In besonderer Weise gelungen

Meine 25 schrecklichsten Integrationsfreundschaften sind alte Bekannte. Sofern ich sie nicht schon früher kenne, dann von Gegenreformation und Gegenaufklärung. Sie sind Teil Deutschlands und sind es immer schon gewesen. Wieviel Gegenreformatoren und Gegenaufklärer sind bislang schon aufgetreten, in selbsterfundenen Uniformen, haben sich integriert und wurden integriert? Ich kann sie nicht zählen.

“Multikultur” ist ein Palaver des Bekannten mit dem Altbekannten. Salafisten aller Rechtsparteien, Linksparteien, Parteimitten. Und wie demokratisch-nett und gerecht ihr Bedürfnis nach Grausamkeit doch auftritt.

Mein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Begegnung. Diese Kreativität ist eine Ressource, die neue Grausamkeiten hervorbringt. Mein interkultureller Dialog wird meine Bereicherung, mein Erkenntniszuwachs. Mein altgermanisches Schariaverständnis vertieft sich.

Bekannte in der Fremdgesellschaft

Ich habe eine positive Dimension – beispielsweise die Idee einer supranationalen Multi-Leitkultur, die zur integrativen Einordnung verpflichtet. Mein ständiges Zivilisationstraining.

“Es gibt Einwanderer, die nicht willkommen sind”. – Aber nichts Fremdes ist da, dass man “Willkommen” heißen könnte – oder auch nicht. Überall nur Bekannte, und ich wüsste nicht, warum sie mir jetzt nur be-kannt sein sollen

und nicht er-kannt.

Thüringer, warum nur habt ihr die DDR abgeschafft!”

September 14, 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

stasii

Aber jetzt kommt sie wieder. Und zwar mit Macht. Die vielen Umbenennungen der Kommunistischen Partei Deutschlands: erst KPD, dann SED, dann PDS, und jetzt Die Linke.

Der Glaube an das Proletariat, an die Arbeiterpartei… Aber der Arbeiter war ausgerechnet der, der sich nicht täuschen ließ. Die nationalsozialistische und die sowjetsozialistische Arbeiterparteien bleiben eine Vereinigung für schwererziehbare Hoffnungsalkoholiker.

Die Linkspartei hat weiterhin das Wort “Sozialismus” in ihren Programmen. “Demokratischer Sozialismus” zwar, aber für Katrin vom “linken Presseclub” 1) ist das so, als stelle man dem Wort “Scheiße” das Attribut “glänzend” voran – es ändere nichts daran, dass wir über Scheiße reden.

Aber der Osten, lange sozialistisch (Fernziel Kommunismus), gehöre doch schon eine ganze Weile dazu. Und im Osten gehörte über 40 Jahre der Sozialismus dazu. Aber von Anfang an wäre es die politische Strategie im Westen gewesen, dem Osten dieses sozialistische Denken auszutreiben. Bis heute gingen die “westlichen deutschen Sieger” (Katrin) mit ihrem “annektierten Osten” (Katrin) alles andere als fair um. Wer nicht “überbetone”(Katrin), dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei, dem würde misstraut.

Die “Überbetonung” ist wirklich das Problem (weiß Katrin überhaupt, was “Recht” ist?). Das “Unrecht” wäre nur das gewesen, die eigene Würde, die Freiheit zu vergessen, das eigene Leben, egal worin ich es setzen will, nicht selbst zu bestimmen, sondern vom sozialistischen Parteikollektiv “planen” zu lassen, so planen, das ich es stets “übererfülle”. – Um noch mal auf die “Überbetonung” zurückzukommen.

Einen Unrechtsstaat kann man zwar abschaffen. Aber er kommt wieder zurück. Das sozialistische Denken lässt sich nicht austreiben. Weder das nationalsozialistische noch das ddr-sozialistische.

1) Eine Einrichtung der Linkspartei in der steuerfinanzierten Rosa-Luxemburg-Stiftung, Vorstand bestehend aus alten SED-Stasi-DKP-Kadern

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